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    Die kleine Geschichte der Werbemittel

    22.12.2014

    Werbemittel sind scheinbar schon immer dagewesen – zur Eröffnung des ersten Kontos bei der örtlichen Bank, während des Wahlkampfs in der Fußgängerzone, nach der ersten Untersuchung beim Zahnarzt oder zum runden Firmenjubiläum. Werbeartikel umgeben die meisten von uns seit bereits frühem Kindesalter. Geschenke und Aufmerksamkeiten von Firmen und Dienstleistern sind für Viele einfach schon immer dagewesen, als nette Dreingabe, als Treue-Bonus oder einfach nur als "Erinnerungsstütze". Die oft eher unspektakulären Anwendungen haben allerdings eine recht spektakuläre Geschichte, gerade in den Anfängen.

    Kunststoff spielte in der Werbemittelbranche, wie wir sie heute kennen, lange eine Hauptrolle. Den Anfang machten vermutlich aber Ton- und Holz-Werbegeschenke, die schon im 18. Jahrhundert großzügig unter das Volk gebracht wurden. Bei besonderen Anlässen wie zum Beispiel Krönungen oder Geburten in Königshäusern gab es erstmals kostenlose Geschenke, die öffentlich und an jedermann verteilt wurden. In Rekrutierungsphasen, besonders vor Kriegen, wurde mit Werbeartikeln wie zum Beispiel Ansteckern großflächig und über die Stadtgrenzen hinaus geworben – die Streuartikel kamen das erste Mal zum Einsatz. Den wirklichen Durchbruch brachte allerdings ein politisches Großereignis.

    Sticker als Werbeartikel für den Wahlkampf

    Das erste große, wohl echte Highlight der Werbemittelgeschichte gab es – wie sollte es auch anders sein – in den USA, bei den ersten Präsidentschaftswahlen Ende des 18. Jahrhunderts. Während in Europa die Menschen in der Französischen Revolution um ihre Freiheit kämpften, wagten die US-Amerikaner ihre ersten Schritte in eine Demokratie und ließen die Bürger selbst entscheiden, wer das Land regieren sollte. Während des Wahlkampfes, an dessen Ende George Washington als erster Präsident der USA stand, kamen zahlreiche Wahlsticker zum Einsatz, die nicht nur zur Unterstützung eines konkreten Kandidaten aufriefen, sondern ganz allgemein dafür warben, vom neuen Bürgerrecht auf Wahlen Gebrauch zu machen. Eine Werbe-Organisation oder gar eine Werbemittel-Industrie gab es allerdings noch nicht.

    Dieses änderte sich erst gut 100 Jahre später, spätestens mit der Gründung der PPAI (Promotional Products Association International) im Jahr 1904, dem weltweit ersten Verband der Werbemittelindustrie. Zu den Mitgliedern zählten damals immerhin 12 Hersteller, die sich ausschließlich um Konzeption und Produktion von Werbeartikeln kümmerten. Von nun an ging es für die Branche steil bergauf, die mehr und mehr zu einem nennenswerten Teil der Wirtschaft wurde – zunächst allerdings nur in den USA. In Deutschland steckten die Werbemittel Anfang des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen, doch zeitgleich mit der Gründung der PPAI gab es bereits auch hier erste größer angelegte Werbemaßnahmen.

    Nützliche Dreingabe der Lebensmittelindustrie

    Die deutsche Industrie hatte den schnell und günstig zur verarbeitenden Kunststoff noch nicht für sich entdeckt und so gingen Lebensmittel häufig noch in Papiertüchern, Holzkisten oder Blechdosen über die Ladentheke. Da diese Verpackungen im Verhältnis zur eigentlich verkauften Ware recht kostspielig waren – und vor allem für die Verbraucher nicht immer kostenlos – sah ein Kuchenhersteller die Chance, mit kostenlosen Kuchendosen als Dreingabe zum Artikel flächendeckend auf sich aufmerksam zu machen. Der Plan ging auf: Die Bekanntheit der Marke stieg nicht nur schlagartig an, sondern auch die Verkaufszahlen. Dieses Beispiel war richtungsweisend für folgende Werbeartikel-Aktionen in Deutschland.

    Steigende Werbe-Etats, mehr Werbeartikel

    Der Wirtschaftsaufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg führte dazu, dass die Werbe-Etats in Unternehmen jeder Größenordnung stark anstiegen und kreative Marketing-Lösungen gefragt waren. Das Stadtbild deutscher Großstädte veränderte sich allmählich durch immer größere Werbeplakate und den vermehrten Einsatz von Farbdrucken und -bemalungen. In Kneipen hatte es zum Beispiel zuvor bereits Bierdeckel und Streichholzpackungen mit Werbeaufdrucken gegeben, doch eine großzügige Streuung gab es erst im Zuge des Wirtschaftsaufschwungs.

    Die Weiterentwicklung der Produktionstechniken, besonders auch der Drucktechniken, machte es möglich, die Artikel immer besser den individuellen Wünschen der Unternehmen anzupassen. Mit der PSI Anfang der 1960er Jahre, der größten europäischen Messe für Werbeartikel, war der Weg schließlich endgültig frei für eine kreative und zugleich flächendeckend arbeitende Werbeartikelwirtschaft, so, wie wir sie in ihren Grundzügen heute kennen.

     

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