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    Umgang mit veralteten Werbeartikeln: Recycling, Upcycling, Spenden

    17.12.2014

    Der Messestand ist aufgeräumt, alle Aufsteller, Fahnen und Wimpel sind zusammengesucht und verstaut – die Messe ist zu Ende. Wohin aber mit den Werbeartikeln, die nicht verteilt wurden?

    Gerade Streuartikel bleiben nach größeren Veranstaltungen gerne einmal liegen, was besonders dann ärgerlich ist, wenn die Artikel für einen bestimmten Zweck individualisiert wurden, also nicht wiederverwendet werden können. Für die schönen Tassen zur Fußball-WM lässt sich nach dem Endspiel nur noch schwer eine sinnvolle Verwendung finden, genauso wie für die Schreibsets zum Jubiläum des örtlichen Kunsthauses. Die Sachen einfach wegzuwerfen, ist gerade bei größeren Mengen einfach schade – und nicht gerade umweltbewusst.

    Handelt es sich um Artikel aus einem einzigen Material, also zum Beispiel Keramikbecher, Notizblöcke ohne Spiralbindung oder Luftballons, sind die Artikel grundsätzlich problemlos zu recyceln. Hier lohnt es sich auf dem Heimweg einen Abstecher zum Recyclinghof zu machen, wo sämtliche Materialien fachgerecht entsorgt werden. Bei der Entsorgung in der großen Mülltonne im Hinterhof ist eine optimale Wertstoffverwertung nicht gegeben, zumal es bei größeren Mengen Ärger mit der Hausverwaltung geben kann.

    Der Recyclinghof ist natürlich auch bei Werbeartikeln aus mehreren Material-Komponenten die erste Anlaufstelle, wie zum Beispiel bei Feuerzeugen, die aus Kunststoff und Metall bestehen und im unbenutzten Zustand auch Feuerzeug-Gas enthalten. Die Recycling-Hof-Mitarbeiter helfen bei der fachgerechten Entsorgung und entscheiden, ob eine Trennung der einzelnen Komponenten sinnvoll ist oder nicht.

    Upcycling: Aus alt mach neu

    Besser und ökonomischer ist es, wenn auch individualisierte Streuartikel weiterverwendet werden, durch zum Beispiel das so genannte Upcycling, also die Verwendung der Ausschussware für die Schaffung von neuen bzw. neu etikettierten Werbeartikeln. Ein Set Alu-Stabtaschenlampen muss zum Beispiel nicht zwangsläufig entsorgt werden, wenn die Taschenlampen nicht nur mit dem Firmenlogo versehen wurden, sondern auch noch mit dem Emblem des örtlichen Musik-Festivals. Hier gibt es die Möglichkeit, das unerwünschte Festival-Emblem mit einem gut sitzenden und dauerhaft standhaltenden Etikett zu überkleben, sodass der ursprüngliche Verwendungszweck nicht zu erkennen ist. Eine professionelle Werbeanbringung bietet zudem noch weitere Möglichkeiten, je nach Verwendungszweck und Geschmack.

    Geben die übrig gebliebenen Werbeartikel einfach kein sinnvolles Upcycling her oder möchte man die Situation nutzen, um etwas Gutes zu tun, so kann man die übrig gebliebenen Werbeartikel auch als Sachspende weitergeben. Zahlreiche Einrichtungen nehmen viele Artikel dankbar an, um diese sinnvoll an bedürftige Stellen weiterzugeben. In Berlin gibt zum Beispiel der örtliche Entsorgungsbetrieb Hilfestellung bei der Suche nach einem geeigneten Abnehmer.

    Sachspenden werden nicht nur von karitativen Einrichtungen gerne entgegengenommen, sondern auch von Sportvereinen, Musikschulen und örtlichen sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel Jugendzentren. Wichtig ist allerdings, dass die Spenden einen möglichst direkten Bezug zum Empfänger haben. Sportshirts sollten also dem Fußballverein angeboten werden, nicht dem Heimatmuseum.

    Steuerliche Vorteile bei Sachspenden

    Überschüssige Artikel als Sachspende weiterzugeben, kann steuerliche Vorteile haben, wenn die Spende als Sonderausgabe ausgewiesen wird. Hier ist es wichtig, den so genannten gemeinen Wert zu ermitteln, also den aktuellen Marktwert. Ist der Gegenstand neu und unbenutzt, ist dieses kein Problem. Die Rechnung hat hier Gültigkeit. Bei gebrauchten Gegenständen wird es schwieriger, denn hier muss man selbst schätzen. Das Finanzamt akzeptiert es, wenn man vergleichbare Gebraucht-Artikel im Internet oder bei den Kleinanzeigen ermittelt und deren Verkaufspreise als Grundlage nimmt. Berücksichtigt werden müssen zudem die Qualität, der Zustand und das Alter des betreffenden Artikels. 

    Bei der Einreichung beim Finanzamt müssen Spender darauf achten, dass sie vom Spendeempfänger eine Zuwendungsbestätigung erhalten haben. Dieser Nachweis muss unter anderem die genaue Bezeichnung der Spende enthalten sowie Alter, Zustand, den ursprünglichen Kaufpreis und natürlich den Wert zum Zeitpunkt der Spende. Grundsätzlich kann zwar ein Gesamtwert angegeben werden, eine Einzelaufstellung gehört aber immer dazu.

    Werbeartikel aus Naturmaterialien

    Es gibt bei überschüssigen Werbeartikeln also mehrere Alternativen zum Wegwerfen. Wer sich allerdings partout mit dem Gedanken schwertut, dass Werbeartikel irgendwann auch einmal auf dem Müll landen, der hat immer noch die Möglichkeit, auf umweltverträgliche Artikel wie zum Beispiel Baumwolltaschen zurückzugreifen. Umweltfreundlicher geht es wohl kaum – unabhängig von Upcycling und Sachspende.

     

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