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Sind Feuerzeuge heutzutage noch zeitgemäße Werbeartikel?

"Haben Sie mal Feuer?" Dieser Spruch war vor einigen Jahren Standard auf Straßen und Kneipen. Fast jeder hatte Streichhölzer oder Feuerzeuge parat. Als Werbeartikel sind und waren Feuerzeuge sehr beliebt. Inzwischen existieren jedoch weiträumige Rauchverbote und die Verkaufszahlen von Tabakwaren sind rückläufig. Zwangsläufig stellt sich die Frage, ob das Werbefeuerzeug noch eine Zukunft hat. Dieser Beitrag begibt sich auf die Suche nach einer Antwort.

Feuerzeug als Werbegeschenk: Pro und Contra

Sie sind praktisch, klein und bieten eine großzügige Werbefläche: Feuerzeuge mit Werbedruck oder einer Gravur gehören zu den Klassikern bei Hapticals. Bei der Auswahl der kleinen Giveaways haben Sie die Wahl zwischen Einwegfeuerzeug, mehrfach befüllbaren Feuerzeugen, Stabfeuerzeugen, Lichtbogenfeuerzeug und Sturmfeuerzeug. Letztere können Sie nicht nur zum Rauchen verwenden. Sie finden diese besonderen Produkte auch in unserem Survival Zubehör im HACH Werbeartikel Onlineshop.

Das (scheinbare) Argument gegen Feuerzeuge als Werbegeschenke: die Zahl der Raucher sinkt

Laut dem Bundesgesundheitsministerium ist die Zahl der Raucher in Deutschland schon seit den 1980er Jahren rückläufig. Der Rückgang ist scheinbar enorm. Als Beispiel: Im Jahr 2001 rauchten noch 44,5 Prozent aller 18- bis 25-Jährigen. Im Jahr 2018 betrug dieser Wert nur noch 24,8 Prozent. Es gibt also immer weniger Raucher, die Feuerzeuge benötigen.

Allerdings handelt es sich bei einem genaueren Blick nur um ein Scheinargument: Noch immer rauchen in Deutschland 27 Prozent aller Männer und 20,8 Prozent aller Frauen. Vereinfacht gesagt: Etwa jeder vierte Mensch in der Bundesrepublik genießt gelegentlich oder regelmäßig eine entsprechende Tabakware. Wer ein Feuerzeug geschenkt bekommt und selbst nicht raucht, kennt deshalb mit großer Sicherheit nach wie vor mindestens eine Person, die sich über ein entsprechendes Gerät freut. An diesen Zahlen wird sich zudem laut einer im vergangenen Jahr erhobenen Statistik bis 2025 kaum etwas ändern. Der Rückgang in den kommenden 36 Monaten fällt demnach minimal aus.

Das Argument für Werbefeuerzeuge: Es gibt zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten

Das Argument gegen Feuerzeuge als Werbegeschenke ist aber nicht nur deshalb unzulänglich, weil es noch zahlreiche Raucher gibt. Es greift auch deshalb zu kurz, weil es die Geräte mit dem Verwendungszweck des Rauchens gleichsetzt. Dass dies nicht stimmen kann, zeigt schon ein Blick in die Geschichte: Das erste Feuerzeug wurde im Jahr 1816 erfunden. Damals war von Zigaretten noch keine Rede. Feuerzeuge wurden in den 1920er Jahren ein Phänomen. Privates Rauchen war auch damals noch eher selten. Benutzt wurden und werden die Geräte z.B. für die folgenden Vorgänge:

  • Kerzen anzünden
  • Feuer im Kamin machen
  • Grill anzünden
  • Schmelzung von Metallen (z.B. im Rahmen von Spielen an Silvester)
  • Feuerwerke

Diese Liste ließe sich noch erheblich erweitern. Ein weiteres Argument ist aber noch wichtiger: In den 1970er Jahren brachte BIC die ersten Feuerzeuge auf den Markt, die mit einer verstellbaren Flammenhöhe arbeiteten. Dieses System wäre nicht nötig gewesen, wenn sie nur zum Rauchen benutzt würden. Sie sind aber vielseitige Werkzeuge.

Fazit: Feuerzeuge sind zeitgemäße Werbeartikel

Insgesamt gilt deshalb, dass es sich bei Feuerzeugen mit Werbedruck nach wie vor um zeitgemäße und willkommene Werbeartikel handelt. Es kann allerdings Sinn machen, bedruckte Feuerzeuge mit vielseitigeren Sprüchen auszustatten als nur auf das Rauchen hinzuweisen. Sie können beispielsweise zum Nutzen von Kerzen animieren oder ein frohes neues Jahr wünschen, wenn sie kurz vor Silvester ausgegeben werden.

Foto: selezenj13|istockphoto