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Gendermarketing - Werbung zum Internationalen Frauentag

Die Frau, das unbekannte Wesen! Sie wissen nicht was sie wollen! Vielleicht hält sich das Klischee so hartnäckig, weil die wirkliche weibliche Zielgruppe nicht bekannt ist. Also gehen Werbekampagne für Damen von Annahmen aus und kommen immer noch in Rosafarbe mit ordentlich viel Plüsch daher. Vorhang auf für´s Gendermarketing!

Frauentagswerbung - ist das wirklich Gendermarketing?

Frauentags-Werbung gleicht einem Minenfeld. Gendermarketing steckt tief in der Rosa-Hellblau-Falle. Wir haben uns den Internationalen Frauentag zum Anlass genommen und nachgeschaut, wie es im Gendermarketing rund um den Internationalen Frauentag aussieht.

Viele Unternehmen stärken ihr Markenimage durch frauenspezifische Werbeaktionen am 8. März. Die einen verteilen Blumen und Giveaways in Einkaufspassagen, die anderen verbreiten jedes Jahr aufwendige Kampagnen in allen Marketingkanälen. Nur wenige Kampagnen wie #choosebeautiful oder #LikeAGirl hinterfragen Stereotype. Trotzdem werden die Sei-wie-Du-bist-Botschaften von aufwendig gestylten Protagonistinnen vorgetragen. Es geht also wieder um Äußerlichkeiten und Darstellung.

Eine Hamburger Immobilienvermarkter Firma landete 2019 zum Beispiel einen Social Media-Shitstorm anlässlich eines Beitrags zum Internationalen Frauentag. Die ausschließlich Männer des Vorstandes sprachen über weibliche Vorbilder - ausschließlich solche, die CareArbeit leisteten.

Was macht gutes Gendermarketing aus?

Seinen Ursprung hat Gender-Marketing in den 1990er Jahren. Genauso wie im allgemeinen Marketing werden auch hier Märkte, Bedürfnisse und Konsumentengruppen segmentiert. Ziel ist es, neue Marktnischen zu finden durch effizientere, zielgruppenspezifische Ansprache. Diese geschlechtsspezifische Segmentierung ist auch als “SheCommerce”, “Female Commerce” oder “Marketing to Women” bekannt. „Shrink it and pink it“! (Verniedliche es und mach es rosa!) ist immer noch gängige Praxis, wenn es um frauengerechte Werbung geht. Sogar Gender-Pricing ist eine Strategie durch frauenfreundliche Produkte einen höheren Preis zu erzielen. Da kostet der Zimmermannshammer schon mal deutlich mehr. Der Hammer ist nicht unbedingt besser, sondern einfach nur pink.

Wenn Sie die richtige Ansprache Ihrer Kundinnen zum Internationalen Frauentag treffen sollen, haben wir kleine Tipps:

  • Entwickeln Sie eine Werbestrategie entlang der wirklichen Bedürfnisse von Frauen.
  • Damit geschlechtsspezifische Werbekampagnen nicht nach hinten losgehen, machen Sie sich von Klischees frei. Humor ist erlaubt, aber keine Scherze über andere.
  • Frauen stämmen heute einen großen Anteil an der Erwerbsarbeit. Deshalb zeigen Sie realistische Rollenbilder. Geschäftsfrauen, Politikerinnen und gleichzeitig Mütter sind Vorbilder, die nachhaltige die jüngere Generation beeinflussen.

Wir wünschen allen Menschen einen schönen 8. März!

Abbildung: Youtube Screenshot Always | istock photo